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Panagiota Fyssa

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Ganzjährige Gefahr – auch in Niedersachsen

Wie Sie sich vor Zecken schützen und Infektionsrisiken verringern

Hannover, 09.03.2026 – Ob beim Spazieren im Wald, Sitzen im Park oder Spielen im Garten: Wann immer wir im Freien sind und die festen Wege verlassen, besteht das Risiko, sich eine Zecke „einzufangen“. Die Spinnentiere können gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose übertragen. Eine Infektion mit dem FSME-Virus kann als Hirn-, Hirnhaut- oder Rückenmarksentzündung auftreten und zu dauerhaften Spätfolgen wie Lähmungserscheinungen oder im Extremfall zum Tod führen. Die über Bakterien übertragene Borreliose kann das Nervensystem, die Haut oder die Gelenke befallen und zum Beispiel Seh- oder Hörstörungen, Lähmungen oder eine Entzündung des Herzens auslösen. Zecken sind mittlerweile das ganze Jahr über aktiv und auch in Norddeutschland verbreitet. Die Apotheke vor Ort berät Eltern und Personen, die sich regelmäßig im Freien aufhalten, wie man sich wirksam schützt, was im Fall eines Zeckenstichs zu tun ist und wann eine FSME-Impfung besonders sinnvoll ist.

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Arzneimittel zum Aufkleben

Wie Sie Wirkstoffpflaster richtig anwenden und was zu beachten ist

Hannover, 16.02.2026 – Viele Verbraucherinnen und Verbraucher denken bei „Pflastern“ sofort an offene Wunden, Blasen oder Wärmepflaster für den Rücken. Doch manche Pflaster können deutlich mehr: Für Patientinnen und Patienten, die zum Beispiel an starken Schmerzen, Herzerkrankungen, Demenz, Parkinson oder Wechseljahresbeschwerden leiden, das Rauchen aufgeben oder Reisekrankheit vorbeugen wollen, können spezielle arzneimittelhaltige Pflaster eine deutliche Linderung bedeuten. Diese sogenannten transdermalen therapeutischen Systeme (TTS) sind eine Art „Mini-Labore“ auf der Haut. 

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Neujahrsvorsatz: endlich mit dem Rauchen aufhören

Gesetzliche Krankenkassen können Tabakentwöhnung erstatten

Hannover, 19.12.2025 – Viele nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, mit dem Rauchen aufzuhören. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen gesetzliche Krankenkassen seit August 2025 einmalig die Kosten für Medikamente zur Tabakentwöhnung – etwa Nikotinersatzpräparate oder Vareniclin. Voraussetzung ist eine ärztlich festgestellte starke Abhängigkeit sowie die Teilnahme an einem anerkannten Entwöhnungsprogramm. Apotheken vor Ort bieten ergänzend Beratung zu geeigneten Präparaten. Laut dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2024 sind 4,3 Millionen Menschen in Deutschland von konventionellen Tabakprodukten wie Zigaretten und Zigarren abhängig.

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Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz

Kabinettsbeschluss

Hannover, 18.12.2025 – Die im Koalitionsvertrag zugesagte Erhöhung des Fixums auf 9,50 Euro ist auch im nun vorliegenden Kabinettsbeschluss zur Apothekenreform nicht enthalten. Diese Zusage wurde von der Apothekerschaft als klares Signal politischer Verlässlichkeit verstanden. Dass sie erneut unberücksichtigt bleibt, ist nicht nachvollziehbar. Von wirtschaftlicher Stärkung zu sprechen, ohne eine sofortige Honorarerhöhung vorzusehen, verkennt die Realität in den Apotheken vor Ort und ihre angespannte wirtschaftliche Situation.

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Verzögerte Honoraranpassung gefährdet die wohnortnahe Arzneimittelversorgung

Versorgungsblackout

Hannover, 16.12.2025 – Die wirtschaftliche Situation der Apotheken vor Ort spitzt sich weiter zu. Trotz massiv gestiegener Kosten und zunehmender Apothekenschließungen bleibt die im Koalitionsvertrag zugesagte Honoraranpassung bislang aus. Mit der Aktion „Blackout“ machen die Apotheken vor Ort unübersehbar deutlich, wie ernst ihre Lage ist.

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